Freitag, 18. Januar 2019
Notruf: 122

Technische- Hilfeleistungsprüfung

Technisches Hilfeleistungsabzeichen 12x Bronze & 4x Silber 

3 Kameradinnen& 13 Kameraden unserer Feuerwehr stellten sich am Samstag, 15. Dezember 2018 der "Technischen Hilfeleistungsprüfung" in Bronze und Silber! 

Seit Mitte Oktober wurde regelmäßig geübt und über 400 Stunden dafür aufgebracht.

Unter den strengen Augen des Bewerterteams OBR Josef Murauer, HAW Helmut Chalupsky, BM Thomas Strassl, konnten wir die geforderten Aufgaben allesamt erfolgreich erledigen und im Anschluss die begehrten Leistungsabzeichen in Empfang nehmen.

Bezirksfeuerwehrkommandant Josef Murauer und Abschnittsfeuerwehrkommandant Helmut Neuweg überreichten die Abzeichen in Bronze an:

Florian Aumüller, Michael Brandl, Melanie Gahleitner, Rosemarie Gschwendtner, Jonas Kronschläger, Marco Neuweg, Thomas Perndorfer, Leonhard Pöcherstorfer, Fabian Sageder, Daniel Schasching, Iris Theinschnack, Lukas Theinschnack sowie die Abzeichen in Silber an:

Christian Kneißl, Raphael Hofinger, Rainer Oberauer, Michael Theinschnack.

 

Informationen zum Technischen Hilfeleistungsabzeichen THL

Die Technische Hilfeleistungsprüfung dient zur Vertiefung und Erhaltung der Kenntnisse bei technischen Hilfeleistungen mit dem Schwerpunkt: Einsatz bei einem Verkehrsunfall.

Nach Abschluss der Vorbereitungen in der Feuerwehr wird die Prüfung abgelegt. Bei erfolgreich abgelegter Prüfung erhält jeder Teilnehmer ein Technisches Hilfeleistungsabzeichen, je nach Stufe (Bronze, Silber oder Gold). Die Abnahme erfolgt durch ein Bewerterteam welches vom Landes- Feuerwehrkommando über Antrag des Bezirks- Feuerwehrkommandanten bestellt wird und erfolgt vor Ort, d.h. im Wirkungsbereich der jeweiligen Feuerwehr. 

Prüfungsdurchführung 

Die Gruppe hat die Aufgabe einen Verkehrsunfall zu bewältigen. Der Verkehrsunfall hat sich bei Dunkelheit ereignet und eine Person ist im Fahrzeug eingeklemmt.

 

Die Prüfung gliedert sich in zwei Bereiche: 

 

1. Theoretische Prüfung:

Die Prüfung wird in einer Gruppenstärke von 1:9 durchgeführt d. h. 1 Gruppenkommandant und 9 Mann. Die Ausbildung für die Leistungsprüfung erfolgt hierbei in erster Linie in der Feuerwehr. Die Vorbereitungen für die Prüfung sind so ausgerichtet, dass vor allem die Geräte für die technische Hilfeleistung und der Einsatz des hydraulischen Rettungsgerätes schwerpunktmäßig beübt werden. 

Jeder Teilnehmer muss 2 Geräte bei geschlossenem Geräteraum zeigen und wenn notwendig erklären, die Genauigkeit muss auf eine Handbreite stimmen. 

Der Gruppenkommandant erhält einen Fragebogen mit 20 Fragen, diese müssen innerhalb von 10 Minuten beantwortet werden.

 

2. Praktische Prüfung:

Retten der eingeklemmten Person mit den hydraulischen Rettungsgeräten (Spreizer und Schere). 

Die Gruppe muss den praktischen Teil der Prüfung in einer Zeit zwischen 130 und 160 Sekunden bewältigen. Die Schwerpunkte liegen hierbei besonders bei der fachgerechten Absicherung der Unfallstelle (Selbstschutz), Aufbau eines zweifachen Brandschutzes (HD - Rohr und Feuerlöscher) und Rettung der eingeklemmten Person aus dem Fahrzeug (Einsatz der hydraulischen Rettungsgeräte). 

 

Die Prüfung kann in drei Stufen (Bronze, Silber und Gold) abgelegt werden. Die Wartezeit zwischen den einzelnen Stufen beträgt 2 Jahre. Bei Stufe Bronze werden alle Positionen bereits bei der Anmeldung festgelegt. Bei Stufe Silber werden die Positionen des Gruppenkommandanten und Maschinisten bei der Anmeldung festgelegt, alle anderen Positionen werden erst bei der Abnahme zugelost.